Das optimale Raumklima im Büro – Kleine Veränderungen, große Wirkung

Ein gesundes und angenehmes Raumklima spielt eine wichtige Rolle in jedem Unternehmen. Es trägt maßgeblich zur Produktivität und Zufriedenheit jedes einzelnen bei. Das optimale Raumklima hängt dabei von vielen, einzelnen Faktoren ab. Die vier wichtigsten sind:

  • Temperatur
  • Luftzirkulation
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftqualität

Lufttemperatur im Büro

Die Temperatur eines Raums zählt mitunter zu den wichtigsten Wohlfühlfaktoren. Grundsätzlich gilt, dass das Behaglickeitsfeld des Menschen bei ca. 23 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % liegt. Je nach Tätigkeit sollte die als optimal empfundene Raumtemperatur zwischen 21 °C und 26 °C und die Luftfeuchtigkeit bei 40-60% relativer Feuchte, liegen. Um die ideale Raumtemperatur in Ihren Büroräumlichkeiten zu ermitteln, wird von der Körpertemperatur der Personen im Raum ausgegangen. Diese liegt weltweit bei ca. 36-37°C. Reduziert man diese um 12-15°C, kommt man auf einen Wert von 21-25°C. Dieser ist aus medizinischer Sicht gesehen, die optimale Raumtemperatur für Bürotätigkeiten aller Art. Eine Klimaanlage ist ideal, um dieses Behaglichkeitsfeld auch im Hochsommer zu garantieren. Ältere Heizmodelle sind oft nicht mehr in der Lage konstante Temperaturen herzustellen. Deshalb empfiehlt es sich langfristig zu denken und auf eine nachhaltige und klimaneutrale Variante zu setzen. Wärmepumpen Heizungssysteme etwa nutzen Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen wie der Luft, um so klimaneutral wie möglich Ihren jeweiligen Heizungsbedarf decken zu können. Sie helfen dadurch, unsere Umwelt für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Luftzirkulation

Um ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Raumluft frei zirkulieren kann. Wird nur selten – oder vielleicht gar nicht gelüftet, führt dies früher oder später zu stickiger Luft im Büro. Kopfschmerzen, trockene Augen und Konzentrationsstörungen können die Folge sein. Durch regelmäßiges Stoßlüften kann hier Abhilfe geschaffen werden. Das Problem dabei: Ständiges Offenhalten der Fenster begünstigt die Entstehung von Zugluft, die wiederum dazu führt, dass Mitarbeiter sich erkälten oder im schlimmsten Fall auch schwerer erkranken. Sollte Ihr Büro an einer viel befahrenen Straße gelegen sein, kann Lüften Ihren Mitarbeitern sogar mehr schaden als nutzen. Durch den dort vorhandenen Feinstaub können ebenfalls gesundheitliche Probleme auftreten. Die Lösung: eine Klimaanlage. Mit Hilfe dieser können Sie dafür sorgen, dass Ihren Mitarbeitern regelmäßig saubere Luft zugeführt wird. Der positive Nebeneffekt, der im Sommer dabei entsteht, ist, dass die Lufttemperatur auf die gesetzlich vorgeschriebenen Wohlfühltemperaturen gebracht wird.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit per se ist etwas, das Menschen nicht fühlen. Gemessen werden sie anhand des Wasserdampfes, der in der Luft vorhanden ist. Je höher die Lufttemperatur, desto mehr Wasserdampf kann die Luft aufnehmen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, wird die Raumluft als zu trocken empfunden. Konzentrationsprobleme und trockene Augen können die Folge sein. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, empfinden Mitarbeiter dies ebenfalls als störend, da sie dann dazu neigen zu schwitzen. Unbehagen und Leistungsabfall können die Folge sein. Eine kostengünstige und einfache Methode, um die Luftfeuchtigkeit eines Raums zu kontrollieren, ist die Begrünung von Büroräumen mittels Pflanzen. Auch wenn Grünpflanzen zunächst als günstiges Mittel zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit erscheinen, ist dies nur begrenzt der Fall. So kann zum Beispiel der genaue Prozentanteil an Luftfeuchtigkeit nicht konstant auf demselben Level gehalten werden. Wohingegen man mithilfe einer Klimaanlage immer den exakten Wert der Luftfeuchtigkeit regeln kann. Diese sollte bei etwa 50 % (+/- 10 %) liegen. Ein weiterer Aspekt, der gegen die Begrünung des Arbeitsplatzes spricht, ist, dass Pflanzen ständig gegossen werden müssen. Auch der Platz, an dem Pflanzen platziert werden spielt eine große Rolle. Ist dieser für die jeweilige Pflanze ungeeignet, vertrocknet oder verblüht diese einfach.

Luftqualität

Die Luftqualität hängt davon ab, wie hoch die Schadstoffkonzentration am Arbeitsplatz ist. Früher galt Rauchen als DER Schadstoffproduzent am Arbeitsplatz. Dieses ist mittlerweile zwar verboten, aber es gibt nach wie vor einige Schadstoffquellen, die die Luftqualität Ihrer Büroräume wesentlich verschlechtern. Zu diesen zählen zum Beispiel Büromöbel. Über Jahre hinweg geben diese Schadstoffe in die Luft ab. Diese Mengen sind zwar nur sehr gering, können jedoch in Kombination mit anderen Schadstoffquellen durchaus zu Unwohlsein bei Ihren Mitarbeitern führen. Drucker, Kopierer und Co. zum Beispiel, produzieren Feinstaub, der sich auch schlecht auf die Luftqualität auswirkt. Eine Klimaanlage kann dabei Abhilfe schaffen. Sie filtert Staub, Pollen und andere Verunreinigungen aus der Luft und verbessert somit die Luftqualität in Ihren Büroräumen. Bei klassischen Klimaanlagen handelt es sich meist um Umluftgeräte, weswegen es wichtig ist, trotz Klimaanlage zwischendurch immer wieder kurzzeitig zu lüften. Dies sorgt für eine ausreichende Frischluftzufuhr.

Optimales Raumklima – höhere Leistungsfähigkeit

Wie Sie also sehen, trägt ein optimales Raumklima wesentlich dazu bei, das Wohlbefinden aller im Unternehmen, sichtlich zu steigern. Bei der Umsetzung der baulichen Maßnahmen zur Steigerung des Raumklimas steht Ihnen Wiesmayr gerne mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Profis helfen Ihnen dabei, die für Sie am besten geeignete Lösung zu realisieren. Damit auch Sie schnellstmöglich ein optimales Raumklima in Ihrem Unternehmen schaffen können.