Nov.
22
2017

Wärmepumpen - die Heizung der Zukunft

Wärmepumpen - die Heizung der Zukunft

Um dem Klimawandel bestmöglich entgegenzuwirken, sollte auch die Heizung von Gebäuden von Öl und Gas auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Die bisher effizientesten Systeme sind aktuell elektrisch betriebene Wärmepumpen, sie nutzen die Umgebungswärme optimal.

Heizungssysteme

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Der Winter ist da!  Wegen der niedrigen Temperaturen laufen die Heizungen in den meisten Häusern, Wohnungen und Büros bereits wieder  auf Hochtouren. Manche denken aber auch an die nächste Energiekostenabrechnung und die Klimaerwärmung und scheuen sich, schon jetzt die Heizkörper aufzudrehen. Gründe genug, um über energieeffiziente, nachhaltige Alternativen nachzudenken.

Denn die Höhe der Heizkosten hängt von zwei wichtigen Faktoren ab: der Art der Heizung und der Bauweise des Hauses. Moderne Niedrigenergiehäuser punkten mit einem deutlich niedrigeren Energieaufwand. Innovative Heizsysteme sorgen für wohlige Wärme und verwöhnen uns mit warmen Wasser. 

Fakt ist: fossile Brennstoffe sind out. Nicht nur, dass Öl- und Gasheizungen teuer und ineffizient sind – sie belasten auch die Umwelt durch den Ausstoß von CO2 und tragen eindeutig zur Klimaerwärmung bei. Die Zukunft des Heizens liegt daher vor allem in umweltfreundlichen und energieeffizienten Heizmethoden, wie Biomasse, Solarwärme und der Nutzung von Umgebungswärme.

Wärmepumpen punkten mit hoher Effizienz

Durch die geografische Lage von Österreich reichen reine Solarthermie-Anlagen zum Heizen ganzer Gebäude bedauerlicherweise nicht aus. Die energieeffizienten Wärmepumpen, welche die natürliche Wärme der Umgebung nutzen, überzeugen als optimale, klimaschonende Lösung. Diese laufen zwar elektrisch, setzen den Strom aber höchst effizient ein.

Um 100 % Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung eines Gebäudes zu gewinnen, benötigt eine moderne Wärmepumpe lediglich zwischen 20 - 30 % Strom als Antriebsenergie, der Rest ist Umweltwärme, die der Umgebungsluft entzogen wird.

20-30% Strom
70-80% Umweltwärme

Und weil der Strom in Österreich vor allem aus erneuerbarer Wasserkraft stammt, ist der Einsatz von Wärmepumpen besonders umweltfreundlich. Wird die Wärmepumpe durch den selbst erzeugten Strom einer Solaranlage betrieben, verbessert sich die Umweltbilanz nochmals deutlich.

Besonders spannend an der Wärmepumpen-Technologie: Im Sommer können moderne Wärmepumpen-Systeme auch dazu genutzt werden, um die eigenen vier Wände zu kühlen. Das einzigartige System kann also im Winter als Heizung und im Sommer als Klimaanlage verwendet werden.

Fußbodenheizung effektiver als klassische Heizkörper

Egal mit welcher Methode geheizt wird: eine Fußbodenheizung arbeitet deutlich effektiver als herkömmliche Heizkörper. Weil die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche abgegeben wird und nicht ein kleiner Heizkörper unverhältnismäßig stark aufgeheizt werden muss, können die Vorlauftemperaturen im Heizsystem deutlich niedriger sein. Und das heißt im Umkehrschluss auch deutlich weniger Energie und niedrigere Betriebskosten.